Newsletter 12. Februar 2026
Liebe Lichtbildarena-Freunde,
es ist nun schon ein Weilchen her, dass wir voneinander gehört haben. Viel ist passiert: große Freuden und tiefe Verluste, hörbare Herausforderungen und leise Fragen. Und dann war da noch Marokko, eine Projektreise, die mich zu Jahresbeginn nach Nordafrika führte. Hin in ein anderes Licht, zu fremden Gerüchen und Geräuschen, mit viel Bewegung nach außen und erstaunlich viel Ruhe. Eine Zeit zum Beobachten, Sortieren und Nachdenken. Auch über die Lichtbildarena.
Was bleibt, wenn man Abstand gewinnt?
Für mich vor allem eines: Warum wir die Lichtbildarena eigentlich organisieren.
Die Lichtbildarena war nie nur ein Festival. Sie ist ein Ort, an dem Menschen sich treffen und erzählen, was sie unterwegs wirklich berührt hat. Nicht die Route zählt. Nicht die Rekordzahl. Sondern der Moment, in dem jemand innehält und sagt: Das hat mich verändert.
Vom 13. bis 15. November öffnen wir erneut die Türen auf dem Campus der Universität Jena. Drei Tage. Ein Hörsaal. Viele Geschichten. Und wieder dieses vertraute Knistern im
Raum, wenn Bilder groß werden und Gedanken still.

Zur 21. Lichtbildarena …
… geht es viel um weite Landschaften und um lange Wege, die Geduld brauchen. Reisen mit Kindern, auf dem Floß, zu Fuß oder in entlegene Gebirge. Aber es geht genauso um das Innenleben. Um Zweifel. Um Mut. Und es geht um das Weitermachen, wenn es unbequem wird. In Marokko habe ich oft darüber nachgedacht, wie sehr uns Begegnungen prägen. Ein Blick. Ein Gespräch. Eine unerwartete Einladung zum Tee. Genau diese Momente finden sich auch auf unserer Bühne wieder. Mal leise. Mal kraftvoll. Immer persönlich.

In diesem Jahr …
… ist unter anderem ein historischer Kinobus vor dem Veranstaltungsort geplant. Er soll kleine filmische Reisen zeigen und neben dem Foyer einen weiteren Treffpunkt auf dem Ernst-Abbe-Platz entstehen lassen. Außerdem wollen wir bewusst mehr Raum für Gespräche schaffen. Keine flüchtigen Autogramm-Momente, sondern echte Begegnungen mit den Referenten nach den Vorträgen.
Vielleicht braucht es solche Wochenenden gerade jetzt. Muße, um uns zu erinnern, wie sich Staunen anfühlt. Wie wohltuend es ist, anderen zuzuhören. Und wie viel Kraft darin liegt, die Welt mit offenen Augen zu betrachten.

Das vollständige Programm und alle Informationen zum Vorverkauf veröffentlichen wir in den kommenden Wochen. Bleibt dran, denn es wird einen Frühbucherrabatt geben!
Ich freue mich auf euch.




