Festival26-4-Christoph Robil­ler

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DAS DONAUDELTA

Die letz­te gro­ße Wild­nis Europas

Dr. Chris­toph Robiller

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      Sams­tag, 14. Novem­ber 2026, 14:00 Uhr
      Uni-Campus Jena am Ernst-Abbe-Platz (ca. 100 min.)
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„Ehr­lich gesagt bin ich ohne gro­ße Erwar­tun­gen hin­ge­gan­gen. Und kam völ­lig begeis­tert raus. Das Donau­del­ta – das hat­te ich so über­haupt nicht auf dem Schirm. Chris­toph Robil­ler hat das in gut zwei Stun­den geän­dert. Die Bil­der, die Geschich­ten, die­se Land­schaft. Ich dach­te nur: Wie kann ich das noch nicht ken­nen? Muss man gese­hen haben.”

Besu­cher (Reise-Tage — Österreich)

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Natur

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Land

DAS DONAUDELTA

Die letz­te gro­ße Wild­nis Europas

Dr. Chris­toph Robiller

Wer an Euro­pas letz­te gro­ße Wild­nis denkt, hat meist Bären in Rumä­ni­en, die Tun­dra Lapp­lands oder die High­lands von Schott­land vor Augen. Kaum jemand denkt an das Donau­del­ta. Dabei ver­birgt sich dort, wo die Donau nach fast 3.000 Kilo­me­tern ins Schwar­ze Meer mün­det, eine Land­schaft, die wirkt, als hät­te jemand einen gan­zen Kon­ti­nent ver­ges­sen zu zähmen.

 

Ein Laby­rinth aus Was­ser­ar­men, Schilf­mee­ren, Sümp­fen, Sand­dü­nen und uralten Wäl­dern. Kei­ne Stra­ßen, kaum Sied­lun­gen, dafür Peli­ka­ne in beein­dru­cken­der Zahl, sel­te­ne Rei­her, Wild­pfer­de, Schlan­gen, Fisch­ot­ter und mehr als 320 Vogel­ar­ten. Wer hier unter­wegs ist, merkt schnell: Das Donau­del­ta spielt in sei­ner ganz eige­nen Liga. Es ist einer der arten­reichs­ten und zugleich ursprüng­lichs­ten Natur­räu­me Europas.

 

Für den Bio­lo­gen und Natur­fo­to­gra­fen Dr. Chris­toph Robil­ler begann die Geschich­te mit einem Kind­heits­traum. 1996 pad­del­te er erst­mals mit dem Falt­boot durch das Del­ta. Was als Aben­teu­er begann, wur­de zu einer lebens­lan­gen Lei­den­schaft. Mehr als zwan­zig Mal kehr­te er zurück, ver­brach­te ins­ge­samt über 45 Wochen in den abge­le­ge­nen Schilf­land­schaf­ten und doku­men­tier­te mit unglaub­li­cher Geduld die dor­ti­gen Tie­re und ihre Ver­hal­tens­wei­sen. Sei­ne Auf­nah­men wur­den unter ande­rem für Fern­seh­pro­duk­tio­nen und Natur­do­ku­men­ta­tio­nen genutzt.

 

Mit fas­zi­nie­ren­den Bil­dern und per­sön­li­chen Geschich­ten nimmt Chris­toph Robil­ler sein Publi­kum mit in eine Welt, die näher liegt, als die meis­ten den­ken, und doch wirkt wie das Ende der Zivi­li­sa­ti­on. Gleich­zei­tig erzählt er von den Her­aus­for­de­run­gen die­ser ein­zig­ar­ti­gen Regi­on: vom Span­nungs­feld zwi­schen Natur­schutz und den Men­schen, die dort leben, von wirt­schaft­li­chen Sor­gen und davon, war­um selbst Euro­pas letz­te Wild­nis kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit ist.

 

Eine Rei­se in eine Land­schaft, die stau­nen lässt – und die man so schnell nicht wie­der ver­gisst. Nur weni­ge Men­schen bekom­men sie je zu Gesicht.

Beginn: 14:00 Uhr
Ein­lass: ab 13:30 Uhr
Dau­er: ca. 100 min. (zzgl. Pause)
Uni-Campus Jena • Hör­saal 1
Carl-Zeiss-Straße 3
07743 Jena
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Dr. Chris­toph Robiller

Natur­be­ob­ach­tung wur­de für Chris­toph Robil­ler schon früh zur Lei­den­schaft. Der 1972 in Wei­mar gebo­re­ne Radio­lo­ge ver­bringt seit sei­ner Kind­heit viel Zeit in Wäl­dern, an Seen und Flüs­sen – immer auf der Suche nach beson­de­ren Tier­be­geg­nun­gen. Aus der anfäng­li­chen Begeis­te­rung für Vögel, Amphi­bi­en und Säu­ge­tie­re ent­wi­ckel­te sich über die Jah­re eine tie­fe Ver­bin­dung zur Naturfotografie.

Mit gro­ßer Geduld und einem geschul­ten Blick doku­men­tiert er heu­te Tie­re und Land­schaf­ten in ihren natür­li­chen Lebens­räu­men, sowohl in hei­mi­schen Regio­nen als auch auf Rei­sen rund um den Glo­bus. Im Vor­der­grund steht für ihn das respekt­vol­le Beob­ach­ten, nicht das Inszenieren.

Neben zahl­rei­chen Foto­aus­stel­lun­gen und Vor­trä­gen arbei­tet Robil­ler an Natur­film­pro­jek­ten und ver­öf­fent­licht regel­mä­ßig Bei­trä­ge zu Natur- und Arten­schutz. Sei­ne Arbei­ten ver­bin­den wis­sen­schaft­li­ches Inter­es­se mit ästhe­ti­schem Blick und machen die Viel­falt der Natur auf ein­drucks­vol­le Wei­se sichtbar.

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