Festival26-5-Dieter Schon­lau

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Ein Lebens­traum

San­dra Han­ke & Die­ter Schonlau

      Sams­tag, 14. Novem­ber 2026, 17:00 Uhr
      Uni-Campus Jena am Ernst-Abbe-Platz (ca. 100 min.)
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„Ihr letz­ter Vor­trag bei uns wur­de mit minu­ten­lan­gem anhal­ten­dem Applaus gefei­ert. Er war so vol­ler gran­dio­ser Bil­der und Geschich­ten, dass die­se nicht nur am Abend selbst, son­dern weit dar­über hin­aus wirk­ten – als hät­te sich der Dschun­gel far­ben­froh im Kopf eingerichtet.“

(Maja Frank / Team Lichtbildarena)

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Natur

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Span­nung

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Ein Lebens­traum

San­dra Han­ke & Die­ter Schonlau

Von wegen Grü­ne Höl­le. Für San­dra Han­ke und Die­ter Schon­lau ist der Regen­wald ein Kind­heits­traum. Einer, der irgend­wann stär­ker wur­de als jedes beque­me Zuhau­se. Und einer, den sie kon­se­quent gelebt haben: über 4.000 Näch­te im Zelt, in Hän­ge­mat­ten oder in selbst­ge­bau­te Unter­schlup­fe in einem feucht­hei­ßen grü­nen Meer aus Far­nen, Moo­sen, Lia­nen und Urwald­rie­sen. Sie sind umge­ben von far­ben­präch­ti­gen Schmet­ter­lin­gen und Vögeln, leuch­ten­den Pil­zen, wild leben­den Orang-Utans und aber­tau­sen­den grell sir­ren­den Stechinsekten.

 

Doch jeder Stich ist es Wert. Denn dort wo Farn­wän­de den Hori­zont erset­zen und Lia­nen wie Kabel durch die Luft lau­fen, beginnt eine zwei­te Welt. Eine, die sich nicht auf den ers­ten Blick zeigt. Wer hier foto­gra­fiert, merkt schnell: Sehen ist kei­ne Fra­ge der Augen, son­dern der Übung. Der Geduld. Und manch­mal auch der Hil­fe der Wald­be­woh­ner — San­dra und Die­ter bekom­men von den indi­ge­nen Gemein­schaf­ten gezeigt, wie man den Regen­wald lesen kann. Plötz­lich wird aus einem schein­bar lee­ren Ast ein per­fekt getarn­ter Frosch. Aus einem Geruch im feuch­ten Grün ein Hin­weis auf Affen, wel­che durch die Wip­fel zie­hen. Mit der Zeit leben San­dra und Die­ter im Rhyth­mus des Wal­des und es öff­nen sich Momen­te, die sich nicht pla­nen las­sen: Wald­ele­fan­ten, die sich durch das Dickicht schie­ben, Nasen­af­fen hoch über den Flüs­sen, Orang-Utans, die über selbst­ge­bau­te Platt­for­men in den Baum­kro­nen auf­tau­chen. Dazu Insek­ten und Vögel, die aus­se­hen, als hät­te die Natur beim Design ein­mal kom­plett frei gearbeitet.

 

Aus die­ser Nähe ent­ste­hen Bil­der und Geschich­ten einer Welt, die über­bor­dend leben­dig und zugleich erstaun­lich ver­letz­lich ist.

Beginn: 17:00 Uhr
Ein­lass: ab 16:30 Uhr
Dau­er: ca. 100 min. (zzgl. Pause)
Uni-Campus Jena • Hör­saal 1
Carl-Zeiss-Straße 3
07743 Jena
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San­dra Han­ke & Die­ter Schonlau

Mit gera­de ein­mal 23 Jah­ren traf Die­ter Schon­lau (geb. 1963), frisch geprüf­ter Kon­di­tor­meis­ter, gemein­sam mit sei­ner Frau San­dra Han­ke eine Ent­schei­dung, die ihr Leben für immer ver­än­dern soll­te: Sie tausch­ten die Kon­di­to­rei gegen den Dschun­gel, Mar­zi­pan gegen Mos­ki­tos und Tor­ten gegen Tor­tu­ren – und mach­ten ihren gemein­sa­men Traum wahr, die Urwäl­der die­ser Erde zu erkunden.

Aus die­sem Aben­teu­er wur­de eine Beru­fung. Heu­te ist Die­ter Schon­lau als gefrag­ter Natur­fo­to­graf tätig, des­sen Arbei­ten regel­mä­ßig in renom­mier­ten Maga­zi­nen wie «Natio­nal Geo­gra­phic» und «GEO» erschei­nen. Sei­ne viel­fach aus­ge­zeich­ne­ten Foto­gra­fien sind in Muse­en und auf Foto­fes­ti­vals rund um den Glo­bus zu sehen.

Die Begeis­te­rung, die San­dra Han­ke und Die­ter Schon­lau von Anfang an ange­trie­ben hat – die Fas­zi­na­ti­on für das kom­ple­xe Zusam­men­spiel von Pflan­zen und Tie­ren sowie für Men­schen, die abseits der Zivi­li­sa­ti­on im Ein­klang mit der Natur leben – hat bis heu­te nichts von ihrer Kraft ver­lo­ren. Gemein­sam haben sie es sich zur Lebens­auf­ga­be gemacht, die Regen­wäl­der der Erde zu bewah­ren. In packen­den Live-Vorträgen neh­men sie ihr Publi­kum mit auf Rei­sen in die schier uner­schöpf­li­che Arten­viel­falt des Regen­wal­des – mit dem Ziel, Men­schen zu berüh­ren, zu begeis­tern und für den Schutz die­ser ein­zig­ar­ti­gen Öko­sys­te­me zu gewin­nen. Ihr ganz per­sön­li­ches Dan­ke­schön an den Regen­wald für all die unver­gess­li­chen Jah­re im Dschungel.

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