Festival26-10-Hans Kam­mer­lan­der

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BERGSÜCHTIG

… nach Wän­den, Gra­ten, Gipfeln…

Hans Kam­mer­lan­der

      Sonn­tag, 15. Novem­ber 2026, 19:00 Uhr
      Uni-Campus Jena am Ernst-Abbe-Platz (ca. 100 min.)
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„Dies ist kein Vor­trag über Hel­den­tum. Es ist eine per­sön­li­che, bewe­gen­de Rei­se durch die höchs­ten Gebir­ge der Erde – erzählt von einem Mann, der sie nicht nur bestie­gen, son­dern inten­siv erlebt hat.“ 

(Bar­ba­ra Vet­ter / Ver­an­stal­te­rin der Lichtbildarena)

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BERGSÜCHTIG

… nach Wän­den, Gra­ten, Gipfeln…

Hans Kam­mer­lan­der

Kaum ein deutsch­spra­chi­ger Alpi­nist hat die Welt der hohen Ber­ge so geprägt wie Hans Kam­mer­lan­der. Er stand auf 13 der 14 Acht­tau­sen­der, durch­stieg legen­dä­re Wän­de und such­te stets sei­nen eige­nen Weg. Welt­weit bekannt wur­de er durch eine der wohl kühns­ten Unter­neh­mun­gen im Höhen­berg­stei­gen der 90er Jah­re. 1996 bestieg Kam­mer­lan­der den Mount Ever­est allein und ohne Fla­schen­sauer­stoff in Rekord­zeit. Den Gip­fel mach­te er dann zum Aus­gangs­punkt einer extre­men Ski­ab­fahrt. Vom Gip­fel des höchs­ten Ber­ges der Erde durch die Todes­zo­ne zurück ins Tal.

 

Auch ande­re Erleb­nis­se sei­nes Berg­stei­ger­le­bens hin­ter­lie­ßen tie­fe­re Spu­ren – kör­per­li­che ein­ge­schlos­sen. Am Kang­chend­zön­ga ver­lor er meh­re­re Zehen durch Erfrie­run­gen – ein Preis, den man nicht in Rekord­lis­ten fin­det. Und doch kehr­te er immer wie­der zurück in die Ber­ge. Nicht aus Leicht­sinn, son­dern weil dort oben etwas auf ihn war­te­te, das sich anders­wo nicht fin­den ließ.

 

In sei­nem Vor­trag geht es aller­dings weni­ger um Gip­fel und Rekor­de als um das, was zwi­schen Auf­bruch und Rück­kehr geschieht. Mit ein­drucks­vol­len Bil­dern und Film­auf­nah­men erzählt er von der Fas­zi­na­ti­on gro­ßer Ber­ge, von schlaf­lo­sen Näch­ten in eisi­ger Höhe, von Momen­ten des Zwei­felns und von Augen­bli­cken, in denen die Welt plötz­lich ganz ein­fach erscheint. Er spricht offen über Ver­lus­te, über Freun­de, die nicht mehr zurück­kehr­ten, und über die Fra­ge, war­um Men­schen immer wie­der das Risi­ko suchen, obwohl sie des­sen Kon­se­quen­zen kennen.

Beginn: 19:00 Uhr
Ein­lass: ab 18:30 Uhr
Dau­er: ca. 100 min. (zzgl. Pause)
Uni-Campus Jena • Hör­saal 1
Carl-Zeiss-Straße 3
07743 Jena
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Hans Kam­mer­lan­der

Hans Kam­mer­lan­der wur­de 1956 in Ahor­nach in Süd­ti­rol gebo­ren und zählt zu den bedeu­tends­ten Extrem­berg­stei­gern und Ski­al­pi­nis­ten welt­weit. Sei­nen inter­na­tio­na­len Durch­bruch erlang­te er als lang­jäh­ri­ger Seil­part­ner von Rein­hold Mess­ner, gemein­sam mit dem er zahl­rei­che der höchs­ten Ber­ge der Erde bestieg. Ins­ge­samt erreich­te Kam­mer­lan­der den Gip­fel von 13 der 14 Acht­tau­sen­der – eine außer­ge­wöhn­li­che Leis­tung, die ihn in die Eli­te des Höhen­berg­stei­gens katapultierte.

Welt­wei­te Bekannt­heit erlang­te er im Jahr 1996, als ihm die spek­ta­ku­lä­re Ski­be­fah­rung des Mount Ever­est gelang – ein bis dahin kaum für mög­lich gehal­te­nes Unter­fan­gen. Dar­über hin­aus mach­te er sich durch wag­hal­si­ge Solo-Klettereien sowie durch beson­ders schnel­le und tech­nisch anspruchs­vol­le alpi­ne Bege­hun­gen einen Namen.

Hans Kam­mer­lan­der steht für eine kom­pro­miss­lo­se, puris­ti­sche Berg­stei­ger­phi­lo­so­phie und gilt bis heu­te als einer der prä­gen­den Prot­ago­nis­ten des moder­nen Alpinismus.

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