Newsletter 02. Oktober 2026
Liebe Freundinnen und Freunde der Lichtbildarena,
manchmal beginnt alles wirklich unspektakulär – mit einem guten Gespräch, einem Glas Wein, einer spontanen Idee. Und genau aus solchen Treffen – egal wo auf dieser schönen Welt — entstehen oft die schönsten Dinge. In diesem Newsletter dreht sich daher alles um zwei solcher Zufälle: um ein kleines Jenaer Ladengeschäft, in dem ihr ab sofort Lichtbildarena-Tickets bekommt, und um einen besonderen Vortrag über das Donaudelta – der für uns eine sehr persönliche Geschichte erzählt.
Tickets ohne VVK-Gebühren bei Lebeschön…
Unsere Tickets bekommt ihr ab sofort auch in einem ganz besonderen Laden: bei „Lebeschön“ in der Saalstraße 5 in Jena. Das freut mich persönlich sehr, denn dieser individuelle Laden für Kleidung, Schmuck und Accessoires ist für mich alles andere als eine x‑beliebige Verkaufsstelle. Ich bin dort selbst schon so oft fündig geworden – denn ich habe die kleine Angewohnheit, mir vor längeren Reisen ein oder zwei neue Kleidungsstücke zu gönnen. Das Shirt, das ich mir dabei aussuche, verbinde ich danach für immer mit genau dieser Reise, diesem Land, diesen Erinnerungen.
Dass wir unsere bunten Einzeltickets nun ausgerechnet bei Lebeschön anbieten können – ganz ohne Vorverkaufsgebühr – hat also etwas sehr Stimmiges.
Wenn ihr in Jenas Innenstadt unterwegs seid: Schaut einfach vorbei. Ein bisschen stöbern, ein bisschen plaudern, ein Ticket mitnehmen – und schon ist der nächste Lichtbildarena-Abend ein Stück näher gerückt. Kleiner Hinweis: Das Kontingent bei Lebeschön ist begrenzt – first come, first serve also!

Und dann gibt es da noch das Donaudelta…
Die Multivision zum Festival der Lichtbildarena am 14. November 2026 um 14 Uhr mit Dr. Christoph Robiller erzählt von einem Ort, der für uns beide – oder sagen wir für uns drei — mit einer ganz besonderen Geschichte verbunden ist: dem Donaudelta.
2003 reiste ich mit Vincent Heiland per Rad und Faltkanu von der Donauquelle im Schwarzwald bis zur Mündung ins Schwarze Meer – also dem Donaudelta. Für Vincent war das allerdings kein Neuland: Schon Jahre zuvor hatte er gemeinsam mit seinem guten Freund Christoph Robiller dieses Naturparadies zur Vogelbeobachtung erkundet. Die beiden kannten sich noch aus Schulzeiten, und schon damals hatten sie ihre Spitznamen weg: Christoph, dessen zweiter Vorname Franz ist, wurde schlicht “Franz” gerufen – und Vincent war “Toni”, weil er im Schultor immer stand wie Toni Schumacher. Franz und Toni also, seit Jahrzehnten unzertrennlich.
Die Liebe zur Natur, zur Fotografie und zu dieser besonderen Landschaft hat die beiden ein Leben lang verbunden – auch in der letzten schweren Zeit, in der „Toni“ von seinem Freund „Franz“ zusätzlich als Chefarzt für Nuklearmedizin in Bad Berka während seiner schweren Erkrankung unterstützt wurde.
Mehr als zwanzig Mal kehrte Dr. Christoph Robiller ins Donaudelta zurück, insgesamt über 45 Wochen hat er dort verbracht und kennt es wie kaum ein anderer: die unzähligen Wasserarme, das meterhohe Schilf, die Tierwelt und diese eigentümliche Weite, mit der die Donau langsam ins Schwarze Meer ausfranst.
Für mich ist dieser Nachmittag deshalb mehr als ein Vortrag über eine faszinierende Landschaft. Er erzählt auch davon, wie eine gemeinsame Leidenschaft ein Leben lang tragen kann. Ich freue mich sehr darauf, „Franz“ bei uns zu haben. Hier gehts direkt zum Vortrag!

Herzlichst,




